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Veredelung

0410692001359023668.jpgVeredelungstechniken - so viele Ideen, so viele Möglichkeiten!

 

Vielfalt ist die Voraussetzung für Individualität. In unserem Textillexikon finden Sie alle klassischen und exotischen Veredelungstechniken erklärt. Viel Spaß beim Sammeln von Ideen:


STICK – Stick ist die höchste Form der Textilveredelung. Um eine Vorlage in eine Stickdatei umzuwandeln, muss diese gepuncht werden (Fachausdruck zum Erstellen von Stickprogrammen).
 Schon beim Punchen wird die spätere Qualität der Stickerei maßgeblich festgelegt. Zur Stabilisierung der Stickunterlage wird ein Vlies verwendet. So wird die höchstmögliche Qualität beim Sticken erreicht. Das Besticken erfolgt mit einer Geschwindigkeit bis zu 1.500 Stichen pro Minute. Bis zu 11 Garnfarben können gleichzeitig verarbeitet werden. Mit verschiedenen Verfahren und Techniken wie Applikations-, 3D- und Retroreflexions-Stick können optische und haptische Highlights gesetzt werden.

 

TEXTILER SIEBDRUCK – Im textilen Siebdruck werden die Farben durch einen Sieb direkt auf den Stoff gerakelt. Prinzipiell kann jede Farbe gedruckt werden. Zur Reduzierung der verschiedenen Farben lassen sich Abstufungen auch durch Raster erzeugen. Feine Raster sollten im textilen Siebdruck aber vermieden werden. Der Siebdruck zeichnet sich durch seine Wirtschaftlichkeit im hohen Auflagenbereich und seine lange Haltbarkeit aus. Im Effektbereich bietet textiler Siebdruck eine unschlagbare Vielfalt an Möglichkeiten: Glitzerfarben, reflektierende Druckfarben, schwarzlichtaktive Farben, Schaumdruck, 3D, Glasperleneffekte, Used-Look-Farben und Stretch-Druckfarben. Sogar Duftfarben werden angeboten.

 

THERMOSUBLIMATIONSDRUCK – Bei diesem Verfahren wird der Stoff indirekt bedruckt. Die Motive werden mit speziellen Sublimationstinten ausgedruckt und anschließend mit einer Transferpresse bei ca. 200 Grad auf den Stoff gepresst. Hier eignen sich nur Textilien, die speziell für dieses Verfahren entwickelt wurden (100% Polyester). Die Farben sublimieren gasförmig in die heißen Textilfasern. Das fertige Motiv ist auf dem Stoff kaum spürbar. Durch die starke Verbindung zwischen Farbe und Gewebe sind Textilien mit Thermosublimationsdruck sehr lange haltbar.  Wir empfehlen dieses Veredelungsverfahren für kleine Stückzahlen.

 

TRANSFERFOLIENDRUCK – Bei dieser Druckform wird das Motiv auf eine Trägerfolie gedruckt und dann anschließend  mit einer Transferpresse auf den Stoff übertragen. Durch die Folie wird das textile Gewebe relativ starr. Auch die Dehnbarkeit der Folie auf dem Stoff ist begrenzt und bildet bei Überlastung leicht Risse. Wir empfehlen den Transferfoliendruck im kleinen Stückzahlenbereich für kurze Einsatzzeiten.

 

OFFSETTRANSFER – Mit dem Offsettransferverfahren ist die Reproduk-tion von Fotos und detailintensiven Motiven auf Textilien möglich. Der Druck erfolgt auf einer Offsetmaschine. Anschließend wird im Siebdruck ein spezieller Klebstoff auf die Druckbögen aufgetragen. Final werden die Transfers mit einer Presse aufgepatcht. Bekleidung mit Offset-transferveredelung ist bis max. 60° waschbar. Der wirtschaftlich sinnvolle Mengenbereich liegt bei etwa 300 Stück.

 

EMBOSSING/PRÄGEN – Der Begriff Embossing kommt aus dem Englischen und bedeutet „Hervorheben“. Erreicht wird dies bei textilen Materialien durch die Anfertigung eines Prägestempels, der auf den Stoff gepresst wird. Die Tiefe kann je nach Material bis zu 5 mm betragen.

 

FLOCKTRANSFER – Das Motiv wird aus einer Flockfolie mit Hilfe eines Schneidplotters ausgeschnitten und anschließend per Heißtransferpresse auf das Textil übertragen. Motive aus Flock erkennt man an der typisch samtigen Oberfläche. Dieses Veredelungsverfahren eignet sich bei „engen“ Lieferterminen und für kleine Stückzahlen. Die gewählten Motive sollten einfarbig und nicht zu filigran sein. Schriftzüge und Zahlen lassen sich am besten realisieren.

 

FLEXTRANSFER – Wie beim Flocktransfer wird das Motiv zunächst aus einer speziellen Folie ausgeschnitten und mit einer Heißtransferpresse auf den Stoff übertragen. Der Unterschied zum Flocktransfer liegt in der Oberflächenbeschaffenheit der fertigen Apllikation. Flock ist samtartig, während Flex eine glatte Oberfläche aufweist. Für dieses Veredelungsverfahren sind auch lichtreflektierende Folien erhältlich (auch genannt Reflexfolientransfer).

 

FLEECE-LASER – Die Laserverdelung eignet sich besonders bei feineren Microfleeceartikeln. Hierbei wird die Poly-esteroberfläche fein ausgebrannt. Das Ergebnis ist ein dezentes Ton-in-Ton Branding.

 

APPLIKATIONEN – können aus verschiedensten Materialien erstellt werden. Oft verwendet wird Filz, Fleece oder Sweatmaterial. Die Motive werden als Zuschnitt auf das Kleidungsstück gelegt und mit der Stickmaschine aufgenäht (appliziert). Danach wird entlang der Konturen geschnitten und in einem zweiten Stickgang die Umrandungen eingefasst.

 

KREATIVITÄT – Ihre Kreativität stellt die bei weitem herausragendste Veredelungstechnik dar. Zeigen Sie Ihr Können.
Wir freuen uns auf die Umsetzung Ihrer textilen Ideen!

 

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